FIFA-11-WELTMEISTER Kai Wollin hatte die besten Tricks und die richtige Taktik parat.
Nicht der deutsche
FIFA-11-Meister Tim Schiewe sondern der deutsche Vizemeister Kai Wollin trickste am Wochenende bei den World Cyber Games im südkoreanischen Busan in
FIFA 11 am Besten. Während der Gewinner des "National Finals 2011"sich am Ende mit Platz 4 begnügen musste, schaffte es Kai "deto" Wollin bis ins Finale und triumphierte dort über den Polen Bartosz "hom3r" Piętka. Damit sicherte Kai den Deutschen zugleich die einzige Medaille bei den diesjährigen eSport-Titelkämpfen. Deutschland belegt aber weiterhin den 2. Platz im ewigen Medaillenspiegel der World Cyber Games. Auf Platz 1 bleiben unangefochten die Südkoreaner. Sie können ihre eSports-Vormachtstellung sogar weiter ausbauen.
TEAM GERMANY Die deutschen Cyber-Gamer freuen sich mit ihrem Weltmeister Kai Wollin!
Unter die Top 8 in ihren Klassen schafften es auch
Tekken-6-Zocker Arja "Sephiblack" Gamoori und der letztjährige Vizeweltmeister Niklas "Johnson" Krellenberg in
Asphalt 6. Immerhin ins Achtelfinale schafften es die
Starcraft-2-Strategen Sascha "GoOdy" Lupp und Jonathan "DarKFoRce" Belke. Die deutschen Vertreter in
League of Legends,
Warcraft 3 und
Crossfire mussten sich der starken Konkurrenz leider schon sehr früh geschlagen geben.
WCG-TROPHÄE In Busan gab es diesen schmucken Pokal zu gewinnen.
Wie immer war Südkorea mit vier Goldmedaillen, zwei zweiten Plätzen und einem Bronzerang die eSport-Nation überhaupt. Sehr stark auch unsere Nachbarn aus Polen, die sich mit insgesamt vier Medaillen (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze) den zweiten Platz im Medaillenspiegel mit China teilen. Auf den Plätzen folgen die USA (1x Gold, 1x Silber), Chinese Taipei (=Taiwan; 1x Gold, 2x Bronze), Japan und Deutschland (jeweils 1 x Gold). Insgesamt sammelten 14 der über 60 teilnehmenden Nationen mindestens eine Medaille.